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Argentinien

Argentinien ist der zweitgrößte Staat Südamerikas. Er grenzt im Osten an den Atlantischen Ozean, im Westen an Chile, im Norden an Bolivien und Paraguay, und im Nordosten an Brasilien und Uruguay. Mit einer Fläche von zirka 2,8 Millionen Quadratkilometer ist das Land seit der Ankunft der Spanier im sechzehnten Jahrhundert ein beliebtes Ziel für europäische Auswanderer. Dies trug unter anderem dazu bei, dass Argentinien vor allem im Bereich der Landwirtschaft stark von außen und somit von der internationalen Weltwirtschaftsordnung beeinflusst wird.

Argentinien ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organisation of the United Nations) befinden sich jedoch bereits ungefähr 15 Prozent des Hoheitsgebiets in ausländischen Händen.

Ein zentrales Problem mancher Regionen ist der Streit um Land. Ohne Rücksicht auf Eigentum und die Rechte indigener Völker werden Wälder gerodet um Platz für Monokulturen wie Soja, zu schaffen. Während solch ein Erzeugnis in den Industrieländern besonders begehrt ist, kämpft die indigene Bevölkerung in Anbetracht des Verlusts ihrer Wälder und Anbauflächen ums Überleben.


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