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Bosnien und Herzegowina

Die Regierung in Bosnien und Herzegowina erarbeitet eine Strategie zur "Social Inclusion" für den Zeitraum 2008 bis 2013. Bisher konnte festgestellt werden, dass 50 Prozent der Bevölkerung an irgendeiner Form von Ausgrenzung leidet, sei es durch Armut, Arbeitslosigkeit, unzureichende Bildung, die Angehörigkeit einer bestimmten Volksgruppe, Religionszugehörigkeit, et cetera. Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass qualitative Bildung das beste Werkzeug ist, um Ungleichheit und Armut vorzubeugen, aber auch der effizienteste Weg ist, um Armut und sozialer Ausgrenzung zu entkommen.

Im Bildungssystem werden vor allem Kinder mit Behinderung vernachlässigt. Der Prozess der Inklusion wurde zwar schon vor einigen Jahren initiiert, aber leider nur sehr langsam implementiert.

In 2005 wurden weniger als 1 Prozent der Kinder mit Behinderung in das reguläre Schulsystem integriert, laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Noch immer sind Schulen nicht darauf ausgerichtet - sowohl materiell als auch personell - mit Kindern mit Behinderung zu arbeiten. Zusätzlich wird die Wichtigkeit, dass Kinder mit Behinderung eine reguläre Schule besuchen, immer noch verkannt.

Aktualisiert März 2011


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