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Georgien

Georgien ist ein Staat im Transkaukasien mit einer Bevölkerung von 3,8 Millionen Menschen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der staatlichen Unabhängigkeit 1991 hatte Georgien mit vielen Unruhen und Bürgerkriegen zu kämpfen. Sezessionskriege in Abchasien und Südossetien führten dazu, dass etwa eine Viertel Million Menschen vertrieben wurde, bis heute sind die an der Grenze zu Russland gelegenen Konfliktzonen de facto unabhängig.

Die Wirtschaft Georgiens ist nach dem Ende der Sowjetunion kollabiert. Bürgerkriege und Unabhängigkeitskämpfe verschärften die Krise. Während der neunziger Jahre stieg die Arbeitslosigkeit in der Hauptstadt Tiflis auf 40 Prozent und die wirtschaftliche Produktion fiel auf ein Viertel des Niveaus von 1989. Nach der Rezession von 2009 und einem erneuten Einbruch 2012/13 konnte sich die Wirtschaft Georgiens wieder erholen, u. a. durch die Marktöffnung Russlands..

Trotz gewisser Verbesserungen der Sozialpolitik Georgiens während der letzten Jahre ist die soziale Integration von Menschen mit Behinderung sehr niedrig. Es gibt kaum Programme, öffentliche Kindergärten und Schulen mit einem inklusiven Bildungsansatz. Auch der Zugang von Menschen mit Behinderung zu Berufsbildung und dem Arbeitsmarkt ist sehr eingeschränkt vorhanden, ebenso Infrastruktur, die auf die Bedürfnisse dieser Personengruppe zugeschnitten ist. Besonders schwierig ist die Situation in entlegenen Regionen des Landes, wo das Niveau sozialer Integration am niedrigsten ist und relevante soziale Dienste überhaupt nicht vorhanden sind.


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