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Kamerun

Kamerun gehört zu den Ländern mit mittlerer Entwicklung. Im November 2009 hat die Regierung des Landes eine sektorübergreifende Strategie unter dem Namen "Vision 2035" vorgelegt, die das Ziel verfolgt, Kamerun bis zum Jahre 2035 in den Kreis der Schwellenländer zu führen. Die Realität ist aber eine ganz andere. Fast 50 Prozent der Bevölkerung Kameruns leben in Armut. Nahrungsmittel sind oft teuer, da sie importiert werden müssen. Das Land ist ökonomisch sehr stark abhängig vom Export von Rohstoffen wie Öl, Holz und Kaffee.

Obwohl die Einkommensmöglichkeiten immer geringer werden, steigen auch die Ausbildungskosten dramatisch. Die Folge davon ist eine sehr hohe Zahl von Schulabgängerinnen und Schulabgängern. Immer mehr Familien haben Schwierigkeiten, den Schulbesuch oder die Berufsausbildung für ihre Kinder zu finanzieren. Die Schulabgängerinnen und Schulabgänger haben zumeist keine Chance, eine reguläre Beschäftigung zu finden. Sie strömen in die Industriemetropole Douala und in die Hauptstadt Yaunde, wo sie im informellen Sektor arbeiten. Viele andere versuchen, über die Grenzen ins Ausland zu kommen.

Besonders Frauen, die für das tagtägliche Überleben der Familien Verantwortung tragen, sind von der schlechten Lage betroffen. Frauen in Kamerun spielen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft als kreative und dynamische Kleinunternehmerinnen. Jedoch fehlt es ihnen an Ausbildungsmöglichkeiten und Finanzierungen für ihre vielen Projektideen. Aus diesem Grund haben wir uns zur Unterstützung des Nähprojektes entschlossen.


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