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Kenia

Kenia erlangte im Dezember 1963 Unabhängigkeit von Großbritannien. Nach der Verabschiedung einer neuen Verfassung im August 2010 ist Kenia in 47 halbautonome Grafschaften, sogenannte Countys, unterteilt, in denen jeweils ein gewählter Gouverneur regiert.

Die Wirtschaft Kenias ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, die größte in Südost- und Zentralafrika. Dennoch müssen fast 20 Prozent der Kenianerinnen und Kenianer mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag auskommen.

Die Landwirtschaft ist von entscheidender Bedeutung für die kenianische Wirtschaft. Rund 75 Prozent der Kenianerinnen und Kenianer leben davon. Allerdings haben extreme Witterungsbedingungen, die auf das La Niña-Phänomen zurückzuführen sind, mehrmals zu Unterbrechungen der Nahrungsmittelproduktion in Kenia, in den letzten Jahren geführt. Der Norden des Landes war in den Jahren 2006 und 2011 von extremer Dürre betroffen. Dies verursachte einen Zustrom von hunderten hungernden Flüchtlingen aus den ebenso betroffenen Nachbarländern. Die Rekordniederschläge in der Region rund um Nairobi im Jahr 2006 führten außerdem zu großflächigen Überschwemmungen.

Armut in Kenia ist weit verbreitet und ein zunehmender Anteil der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Rückgänge in der Nahrungsmittelproduktion bedeuten, dass ein großer Prozentsatz der bereits gefährdeten Bevölkerung auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen ist. Schlechte Infrastruktur führt zusätzlich dazu, dass die Menschen in Trocken- und Wüstengebiete isoliert leben.



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