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Mazedonien

Unter dem kommunistischen Regime war die Versorgung von Menschen mit Behinderungen in der Regel staatlich kontrolliert und eher an Institutionalisierung und Belehrung orientiert. Durch den Zusammenbruch des ehemaligen Jugoslawiens und dem daraus resultierenden Konflikt verarmte die gesamte Region. Die Bevölkerung musste mit den Folgen des Krieges, dem Übergang zu einer kapitalistischen Wirtschaft und dem allgemeinen Zusammenbruch ihrer veralteten Industrie umgehen. Folglich waren schwächere Teilgruppen der Gesellschaft am stärksten von den Auswirkungen betroffen, beispielsweise wurden bereits festgelegte Rechte für Menschen mit Behinderung wieder aufgelöst.

In den letzten Jahren konnten Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen jedoch einige Verbesserungen erreichen, die sich positiv auf ihren Status in der Gesellschaft ausgewirkt haben.

Nichtsdestotrotz ist eine Reformierung der Integrations- und Sozialpolitik für Menschen mit Behinderungen in Mazedonien überfällig. Menschen mit Behinderungen in den ärmeren Familien sind durch den Mangel an Beschäftigungsmöglichkeiten besonders benachteiligt.


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