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Ruanda

Die Republik Ruanda ist ein kleiner Binnenstaat in Ostafrika. Er grenzt an Uganda, Tan­sa­nia, Burundi und die Demokratische Republik Kongo. Amtsspra­chen sind Kinyarwanda, Französisch und Englisch. Hauptstadt ist Kigali.

Von 1884 bis 1916 war Ruanda deutsche Kolonie, dann übernahm Belgien die Verwal­tung des Landes bis zur Unabhängigkeit 1962. Ruanda ist das am dichtesten bevölkerte Land Afrikas. Spannungen zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi gipfel­ten 1994 in einem beispiellosen Genozid: Innerhalb von dreieinhalb Monaten tötete die herrschen­de Hutu-Mehrheit rund eine Million Tutsi sowie gemäßig­te Hutu. Drei Viertel der Tutsi-Bevöl­kerung waren somit ausgelöscht, rund zwei Millionen Hutu flohen aus Angst vor Vergeltung in die Nachbar­länder.

Seit 2003 hat Ruanda eine neue Verfassung, ein gewähl­tes Parlament und einen gewählten Staatspräsidenten. Dessen ungeachtet steht das Land wegen mangelnder Pressefreiheit, Unter­drückung der Opposition, Manipulation von Wahlen sowie der Destabilisierung des Ost-Kongo internatio­nal in der Kritik.


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