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Rumänien

Rumänien wurde bis Ende 1989 von einem der repressivsten kommunistischen Diktaturen Osteuropas regiert. Wie in den meisten kommunistischen Ländern neigte man in der Politik dazu, die Existenz von Menschen mit Behinderungen zu leugnen, und in Folge dessen wurden sie zu Hause bei ihren Familien versteckt oder in staatlichen Heimen, oft unter unmenschlichen Bedingungen, untergebracht.

Obwohl die Regierung Rumäniens heutzutage bemüht ist, soziale Dienstleistungen für die Bevölkerung des Landes zu verbessern, sind die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen weiterhin keine Priorität. Es mangelt an ausreichender Unterstützung und Hilfe. Noch heute wird eine Behinderung oft als ein Stigma betrachtet, und obwohl sich die Bedingungen erheblich verbessert haben, bleibt die Funktion vieler staatlichen Institutionen im Wesentlichen unverändert: ihren BewohnerInnen ein Dach über dem Kopf zu bieten.

Menschen mit Behinderungen werden in ihrem täglichen Leben mit vielen Barrieren, die ihre Eingliederung in die Gesellschaft verhindern, konfrontiert – Barrieren wie öffentliche Verkehrsmittel oder Ämter ohne rollstuhlgerechten Zugang. Unterstützung für die Aufnahme von Menschen mit Behinderungen in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft als Ganzes ist von entscheidender Bedeutung.

Diakonie-Projekte in Rumänien sind auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet. Das Ziel ist die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft – um ihr Leben zu verbessern, um ihnen bessere Möglichkeiten zu bieten und, dass sie aktive und akzeptierte Mitglieder der rumänischen Gesellschaft werden.


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