Brot für die Welt:
Es ist genug für alle da!

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Internationaler Tag der Roma am 8. April

Zukunfts-Chancen durch Bildung ermöglichen


Roma sind mit 10 bis 12 Millionen Menschen die größte ethnische Minderheit in Europa. Bis heute sind sie von sozialer Ausgrenzung betroffen, viele leben in Armut und am Rande der Gesellschaft.

Die Vorurteile gegenüber Roma haben bereits (jahrhundertelang) Tradition, sind tief im Bewusstsein der Mehrheitsbevölkerungen der europäischen Länder verankert – und haben natürlich auch im Bewusstsein der  Minderheits-Angehörigen selbst tiefe Kerben hinterlassen. Gefangen in einem Teufelskreis der Armut und Diskriminierung ist die Startposition für ein besseres Leben denkbar schlecht. Das beginnt schon im Kindesalter. Die Zahl der Schulabbrecher*innen  ist unter Roma-Kindern sehr hoch. Das Leben auf engem Raum, häufig ohne Elektrizität, Fließwasser und Heizung verunmöglichen schulischen Erfolg. Wenn die Eltern weder schreiben noch lesen können, das tägliche Überleben nicht gesichert ist weil Arbeitslosigkeit und Armut den Alltag prägen, hat der Schulbesuch der Kinder keine Priorität. Bildung gilt jedoch als Schlüssel, um der Armut zu entkommen.

Um eine weitere verlorene Generation zu verhindern, setzt sich Brot für die Welt in Projekten im Kosovo und in Rumänien für die Förderung der Schulbildung von Roma-Kindern ein.

Zukunfts-Chancen durch Schulbildung für Kinder in Valea Crisului/Rumänien

Seit Kati und Huni Teglas aus dem Dorf Valea Crisului im von Brot für die Welt unterstützten Projekt der nachschulischen Betreuung sind,  besuchen sie die Schule regelmäßig und bekommen täglich eine warme Mahlzeit. Sie haben nicht nur Schreiben, Lesen und Rechnen gelernt, sondern auch viele andere wichtige Dinge. „Hier essen wir mit Messer und Gabel“, erzählt Kati, „zuhause haben wir das nicht.“ Und ihr Bruder Hunor ergänzt:  „Und nach dem Essen haben wir Hilfe bei den Hausaufgaben. Ich gehe gerne in die Nachmittagsbetreuung, und meine Noten sind auch viel besser geworden.“

Vera Torma, die Projektleiterin, sieht es als zentrale Aufgabe das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken. „Das ist bei den Kindern im Programm schon sehr gut gelungen. Sie sind eine sehr aufgeweckte und wissbegierige Truppe!“, so Torma. Und ihr großer Wunsch ist es, mehr Kindern helfen zu können. „Denn es gibt viele, die Hilfe brauchen!“

Mehr Informationen zu unseren Projekten:

Ihre Ansprechpartnerin


Frau Magª
Dagmar LASSMANN
Stellvertretende Geschäftsführung Diakonie Austria, Leitung Brot für die Welt
Tel.:
+43 (0)1/ 402 67 54-3001