Brot für die Welt:
Es ist genug für alle da!

Brot für die Welt tritt dafür ein, Frauengesundheit zu fördern.  Foto: Frauen warten vor der Gesundheitsstation auf die Untersuchung bei der Frauenärztin. Foto: Jörg Böthling

Welt-Frauentag: Frauen-Recht auf Gesundheit muss überall Realität werden

Brot für die Welt: Frauengesundheit als zentrales Menschenrecht in den Blick nehmen


Am kommenden Welt-Frauentag nimmt Brot für die Welt das Menschenrecht auf Gesundheit insbesondere für Frauen im Süden in den Blick. „Denn bis heute existiert das Menschenrecht auf Gesundheit besonders für Frauen im Süden oft nur auf dem Papier“, betont Dagmar Lassmann, Leiterin von Brot für die Welt.

Brot für die Welt arbeitet weltweit daran, die Rechte von Frauen zu stärken. In Ländern des globalen Südens gibt es oft keinerlei Unterstützung für Frauen, deren Rechte auf sexuelle und reproduktive Gesundheit mit Füßen getreten werden: „Es geht hier um fehlenden Zugang zu Empfängnisverhütungsmethoden und zu medizinischer Betreuung vor, während und nach Schwangerschaften. Es geht um mangelnde Aufklärung und fehlende Möglichkeiten sich vor Krankheiten zu schützen. Und es geht um Männer, die die Vaterschaft leugnen, sexuelle Gewalt oder Schwangerschaften nach Vergewaltigungen“, betont Lassmann.

Besonders gefährdet: Frauen mit Beeinträchtigungen

Im Besonderen tritt Brot für die Welt auch für die Rechte von Frauen mit  Behinderungen ein. „Denn Frauen mit Behinderung werden oftmals besonders benachteiligt“, so die Leiterin von Brot für die Welt.

Und sie erzählt die Geschichte der gehörlosen Alicia aus Simbabwe. „Die junge Frau wurde vergewaltigt und daraufhin schwanger. Nach der Anzeige der Straftat wurde sie nicht, wie vorgeschrieben, von der Polizistin informiert, dass sie bis zum Ende des dritten Schwangerschaftsmonates entscheiden kann, ob sie das Kind bekommen will oder nicht. Die Polizistin gab im Nachhinein an, dass sie keine Kommunikationsmöglichkeit gehabt hat, weil Alicia gehörlos ist“, erzählt Lassmann.

„Deshalb stellen wir das Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit ins Zentrum unserer Arbeit. Außerdem arbeiten wir daran, dass Benachteiligung aufgrund von Geschlecht oder Behinderung abnimmt. Jeder Mensch muss Zugang zu den Angeboten der reproduktiven Gesundheit haben, die sie oder er will und braucht,“ betont Dagmar Lassmann abschließend.

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