Unser tägliches Brot ist:
Wasser für Alle

© Jörg Böthling
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Wasser für Alle

Die Region nördlich und östlich des Mount Kenya ist durch große Trockenheit geprägt. Die Anglikanische Kirche verschafft den Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser – und setzt dabei auch auf unkonventionelle Methoden.


„Früher hatte ich immer Angst, dass das Wasser nicht reicht“, erinnert sich Agnes Irima und zeigt den Berghang hinauf zu einem Felsen in der Größe eines Mehrfamilienhauses. Er ist die Lösung ihres Trinkwasserproblems. Eine Baufirma hat im Auftrag des Entwicklungsdienstes der Anglikanischen Kirche (ADS) eine Rinne um ihn gemauert. Bei Regen leitet diese das Wasser, das auf die Oberfläche prasselt, in einen Behälter aus Beton. Von da aus fließt es in einen Tank, der die Wasserstelle speist, an der Agnes Irima jeden Morgen ihr Wasser holt.

Wassermangel macht krank

Früher musste die 44-Jährige fast sieben Kilometer bis zur nächsten Wasserstelle laufen. Mehrere Stunden am Tag verbrachte sie damit. Sie hatte Angst vor wilden Tieren, vor Überfällen und davor, kein Wasser mehr zu finden. Außerhalb der Regenzeit trocknen viele Flüsse am Mount Kenya aus. Die Menschen graben dann Löcher ins Flussbett, in denen sich nur wenig Wasser sammelt, das außerdem schmutzig ist. „Wir hatten Würmer, Amöbenruhr und Durchfall“, erinnert sich Agnes. Das Wasser wurde streng rationiert. Alle tranken zu wenig, fühlten sich schwach.

Wasser für Alle

Heute trinken Agnes und ihre Familie mindestens doppelt so viel. Es ist immer genug da, zum Trinken, für Sorghumbrei und für die Zubereitung des Nationalgerichtes Ugali, das aus Maismehl gekocht wird. „Wir fühlen uns gesund und kräftig, und die Kinder kommen gut mit in der Schule“, erzählt Agnes.

Mehr Zeit für die Landwirtschaft

Dank des Wasserhahns vor der Haustür hat Agnes zudem mehr Zeit für die Landwirtschaft. Einmal in der Woche verkauft sie selbstgekochten Sorghumbrei auf dem Markt. So kommt die Familie auch in der Trockenzeit gut über die Runden. Derzeit baut ADS zwei weitere Tanks, damit das Wasser auch für alle im Dorf reicht.

Projektstatus: laufend

Spenden: Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten, dann wählen Sie bitte beim Spendenzweck "Ernährung sichern". Vielen Dank!

Kostenbeispiele
€50 = Fünf Säcke Zement zum Bau von Wasserbehältern, Rinnen oder Tanks
€100 = 20 Kunststoffrohre von jeweils sechs Metern Länge
€150 = Fünftägiges Training für zwei Personen in nachhaltiger Bewässerung und Anbaumethoden

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Ihre Ansprechpartnerin


Frau MMagª
Aleksandra KOLODZIEJCZYK
Entwicklungspolitische Referentin
Tel.:
+43 (0) 1/ 402 67 54-3103