Hilft. Hilft weiter.

Brot für die Welt - Würde für den Menschen
Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt
Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt
Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt

Wasser heißt Leben.

Wasser ist ein kostbares Gut. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist lebensnotwendig. Ohne Wasser gibt es kein Leben und kein Wachstum. 2,5 Milliarden Menschen leben nach wie vor ohne hygienische sanitäre Einrichtungen und 700 Millionen Menschen haben immer noch keinen Zugang zu einer verbesserten Trinkwasserversorgung. Dabei hat die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser und Sanitärversorgung große Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit. Die Versorgung mit Wasser ist neben dem nährstoffreichen Boden der wichtigste Produktionsfaktor für Ackerbau und Viehzucht.

Der Wettbewerb um die verfügbaren Süßwasserressourcen verschärft sich. Vor allem in Afrika und Asien machen sich Wirtschaftswachstum, Bevölkerungswachstum, neue Lebens- und Ernährungsgewohnheiten und eine ansteigende globale Nachfrage nach Nahrung, Energie, Rohstoffen und Wasser bemerkbar. Der Klimawandel wird die globale Wasserkrise zusätzlich verstärken.

Die Grenzen der nachhaltigen Wassernutzung sind aber vielerorts schon heute überschritten: Etwa 640 Millionen Menschen leben in Ländern, die unter starkem Wassermangel leiden. Das betrifft gerade Kleinbauernfamilien in Entwicklungsländern. Obwohl mittlerweile mehr als die Hälfte der Menschheit in Städten wohnt, lebt der Großteil der 805 Millionen Menschen, die heute an Hunger leiden, immer noch auf dem Land. Die meisten von ihnen hängen vom Regenfeldbau ab – oft in Regionen, in denen Wasser und fruchtbare Böden Mangelware sind. Wie zum Beispiel in Äthiopien. Dort leiden Bauernfamilien unter verkürzten Regenzeiten und immer häufigeren Dürren. Infolge der globalen Erwärmung wird mit einer Ausbreitung von Bodenerosion und Wüstenbildung gerechnet.

So hilft Brot für die Welt

In Anberbir, einem Dorf im Hochland Äthiopiens, unterstützt die Mekane-Yesus-Kirche, eine Partnerorganisation von Brot für die Welt, die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner bei der Befestigung des Bewässerungskanals und beim Bauen von Brunnen.

Der kleine Fluss, der sich durch die Felder am Rande des Dorfes schlängelt, ist bisher für die Bewässerung der Felder genutzt worden. Doch in den alten, unbefestigten Bewässerungskanälen war das meiste schon versickert, bevor es die Äcker überhaupt erreicht hatte. Das soll sich nun ändern. Gemeinsam wurde eine neue Anlage gebaut, mit der die Felder nun zuverlässig bewässert werden können. Die Menschen im Dorf haben ein Wasserkomitee gebildet, sie verwalten und betreiben die Brunnen und das Kanalsystem gemeinsam. Auch die 32-jährige Yeshi ist heute glücklich: „Ohne Bewässerung könnten wir nur einmal, maximal zweimal ernten. Das reicht nicht zum Überleben, schon gar nicht, wenn die Regenzeit ausbleibt“, erzählt sie.

Die sichere Versorgung mit sauberem Wasser hat das Leben der Menschen in Anberbir verändert. Wo früher nur ein schmutziges Wasserloch war, sprudelt heute sauberes Wasser. Durch die neue Trinkwasserquelle werden die Dorfkinder eine bessere Zukunft haben. „Seitdem wir den Brunnen haben, sind wir alle gesünder“, sagt eine Bäuerin strahlend.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit von Brot für die Welt mit Ihrer Spende!

→ Alle Informationen zum Projekt: Der Weg des Wassers

  • Brot für die Welt - Würde für den Menschen
  • Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt
  • Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt
  • Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt


Ihre AnsprechpartnerInnen


Frau Magª
Martina MATHE
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.:
+43 (0) 1/ 402 67 54-1110

Frau MMagª
Aleksandra KOLODZIEJCZYK
Projektinformation
Tel.:
+43 (0) 1/ 402 67 54-3103