Brot für die Welt:
Es ist genug für alle da!

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Aschermittwoch: Hunger weiter bekämpfen. Lebensmittel nicht verschwenden

Evangelischer Bischof Bünker: Am Aschermittwoch das eigene Konsumverhalten hinterfragen


Allein in Österreichs Haushalten landen jährlich 366.700 Tonnen Lebensmittel und Speisereste im Müll, belegt eine Studie des Ökologie-Instituts aus dem Jahr 2016. „Das hat katastrophale ökologische Folgen, die wir an unsere künftigen Generationen weitergeben“, betont der evangelische Bischof Michael Bünker, Schirmherr von Brot für die Welt Österreich, anlässlich der kommenden Fastenzeit. Bereits jetzt übersteigt unser Lebensstil die Kapazitäten der Erde. „Würden alle Menschen so leben wie wir ÖsterreicherInnen, bräuchten wir drei Erden“, so der Bischof. "Während wir in Österreich durchschnittlich ein Viertel der gekauften Lebensmittel entsorgen, sind weltweit beinahe zwei Milliarden Menschen von Hunger und Mangelernährung betroffen"“, zeigt der Schirmherr von Brot für die Welt die aktuelle Problematik auf.

Lebensmitteleinkauf planen – Essen nicht wegwerfen

206.000 Tonnen des Nahrungsmülls in Österreich könnten vermieden werden, wenn genau geplant würde und nur so viel gekauft, wie tatsächlich gebraucht wird. "Der Wert dieser Abfälle bemisst sich auf 1,3 Milliarden Euro im Jahr – damit könnte Brot für die Welt in afrikanischen Ländern 92 Millionen Familien mit dürreresistentem Saatgut versorgen"“, folgert Bischof Bünker.

Brot für die Welt – Kampf gegen den Hunger in Kenia erfolgreich

Bei Brot für die Welt steht noch immer der Kampf gegen Armut und Hunger im Zentrum. Das gelingt in Projekten, wo gezielt nachhaltige kleinbäuerliche Landwirtschaft gefördert wird. An einem Wasserprojekt in Kenia wird dies deutlich: Brot für die Welt hilft mit, Wassergruppen zu organisieren, die sich um den Bau und Erhalt von Trinkwasser- und Bewässerungssystemen kümmern. Die Familien profitieren nachhaltig davon: Wasser ist die Grundlage, dass sie sich mit ihrer Landwirtschaft das ganze Jahr über ernähren können. „Es geht voran in unserem Leben“, sagt die Kleinbäuerin Mary Keegarra, die sich durch den Verkauf von Bananen und Papayas bereits einige Ziegen und vier Kühe leisten konnte. „Ohne zuverlässige Wasserversorgung wäre das alles nicht möglich gewesen.“

So hilft Brot für die Welt mit, dass Menschen der Armut entkommen und ein selbstbestimmtes Leben in Würde führen.

„Und wenn wir im Norden bewusst weniger verschwenden, und stattdessen in die Zukunft jener Menschen investieren, die es am nötigsten brauchen, machen wir die Welt zu einem besseren Ort“, betont der evangelische Bischof Bünker abschließend.

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