Unser tägliches Brot ist:
Der Weg des Wassers

Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt
Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt
Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt
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Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt
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Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt
Äthiopien: Bau des Bewässerungssystems in Anberbir im äthiopischen Hochland © Christof Krackhardt
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Der Weg des Wassers

Wasser ist Luxus im Äthiopischen Hochland. Auch aufgrund des Klimawandels leiden viele Bauernfamilien unter verkürzten Regenzeiten und immer häufigeren Dürreperioden. Mit der Bewässerungsanlage, die durch Unterstützung der Mekane-Yesus-Kirche entsteht, ist für die Bewohnerinnen und Bewohner Anberbirs vieles einfacher geworden.


Partnerorganisation: Ethiopian Evangelical Church Mekane Yesus/ North Central Ethiopia (EECMY-NCES)

Die 32-jährige Yeshi Mehamed, ihr Mann Jamal Yimer und ihre beiden Söhne leben in Anberbir, einem Dorf etwa 500 Kilometer nördlich der Hauptstadt Addis Abeba, mitten im Hochland Äthiopiens auf rund 3.000 Meter. Die Lebesbedingungen vieler Menschen sind dort in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Früher regnete es von Anfang Februar bis Mai und dann noch einmal von Juli bis September. Doch mit der so genannten kleinen Regenzeit im Frühjahr rechnen die meisten Bauernfamilien nicht mehr. Und auch die große Regenzeit ist nicht mehr so ergiebig, wie noch vor ein paar Jahren. "Ohne Bewässerung könnten wir nur einmal, maximal zweimal ernten. Das reicht nicht zum überleben, schon gar nicht, wenn die Regenzeit ausbleibt", sagt Yeshi. Bedingt durch den Klimawandel passiert das jedoch immer häufiger. Immer wieder gibt es Dürren, zuletzt 2008. Und immer wieder hungern Mensch und Tier.

Die Mekane-Yesus-Kirche, eine Partnerorganisation von Brot für die Welt, hilft den Menschen dabei, mit den schwierigen Lebensbedingungen fertig zu werden - unter anderem durch den Bau von Bewässerungskanälen und Brunnen. Auch in Anberbir entsteht eine solche Anlage. Der neue Kanal ist Teil eines Bewässerungssystems, das die Bewohner von Anberbir gemeinsam bauen. Die Bewässerungsanlage ist ein Lichtblick für die Dorfbewohner. Durch sie werden die Bauernfamilien mehrmals im Jahr ernten können. 400 Meter Kanal müssen noch gemauert werden. Dann ist das 1,8 Kilometer lange Bewässerungssystem fertig. 49 Hektar Ackerland können damit bewässert werden.

Yeshi und Jamal können bereits jetzt eines ihrer Felder mit der neuen Anlage bewässern. Von der Mekane-Yesus-Kirche hat das Ehepaar fünf Kilogramm Knoblauchsaat bekommen, über 100 Kilogramm Knoblauch haben sie geerntet. "Den konnten wir auf dem Markt verkaufen. Und das Saatgut konnten wir ohne Probleme zurückerstatten", berichtet Jamal.

Auch der Wunsch nach einem Brunnen ist für Yeshi in Erfüllung gegangen. Früher musste sie das Wasser mehrmals täglich vom Fluss holen. Heute holt sie das Trinkwasser an einem Pumpbrunnen - gemeinsam mit 62 anderen Familien aus der Umgebung. Alle waren am Bau beteiligt und verwalten das kostbare Nass. "Wir sind sehr froh, dass wir jetzt sauberes Wasser haben. Seitdem wir den Brunnen haben, sind wir alle gesünder", freut sich Yeshi.   

Projektdauer: laufend

Finanziert durch: Spenden

Spenden: Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten, dann wählen Sie bitte beim Spendenzweck "Ernährung sichern". Vielen Dank!

Kostenbeispiele
€39 = Eisenschieber zum Öffnen/Schließen eines Bewässerungskanals
€61 = Zement für einen Pumpbrunnen

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"Der Pumpbrunnen versorgt 62 Familien mit sauberem Trinkwasser."

Ihre AnsprechpartnerInnen


Frau Magª
Doris ROSENMAYR
Spendeninformation
Tel.:
+43 (0) 1/402 67 54-1109

Frau MMagª
Aleksandra KOLODZIEJCZYK
Projektinformation
Tel.:
+43 (0) 1/ 402 67 54-3103