Unser tägliches Brot ist:
Zukunft durch Vielfalt

Indien: Eine Frau auf dem Weg zum Feld nahe Gundiyat Gaon, einem Dorf im Projektgebiet der Organisation Navdanya © Thomas Lohnes
Indien: Erntezeit in Gundiyat Gaon, einem Dorf im Rawain Tal an den Auslaeufern des Himalaya. Das Dorf liegt im Projektgebiet der Organisation Navdanya © Brot für die Welt
Indien: Der Saatgutbewahrer Mahadev Prasat Nautiyal (53) pfluegt sein Feld nahe Gundiyat Gaon, einem Dorf im Projektgebiet der Organisation Navdanya © Brot für die Welt
Indien: Joti Juoti (14) schneidet mit ihrer Grossmutter Srimati Gulabidevi (60) Gemuese auf der Veranda. © Brot für die Welt
Indien: Die Frauen um Gulabidevi (60;r.) bei der Ernte von Hirse nahe Gundiyat Gaon, einem Dorf im Projektgebiet der Organisation Navdanya. © Brot für die Welt
Indien: Gulabidevi (60) und ihre Tochter Saroj (45) in ihrem Hausgarten in Gundiyat Gaon, einem Dorf im Rawain Tal an den Auslaeufern des Himalaya. © Brot für die Welt
Indien: Mahadev Prasad Nautiyal (53) ist der Saatgutbewahrer in Gundiyat Gaon, einem Dorf im Projektgebiet der Organisation Navdanya © Brot für die Welt
Indien: Ernte und Saatgut in Gundiyat Gaon, einem Dorf im Rawain Tal an den Auslaeufern des Himalaya © Brot für die Welt
Indien: Dr. Vandana SHIVA,55, ist eine Vorreiterin des Oekofeminismus und kaempft gegen Biopatente und fuer den Erhalt der Biodiversitaet. Sie beraet die WHO sowie die UN und ist Mitglied im Klub of Rome © Zeitenspiegel / Brot für die Welt
Indien: Dr. Vandana SHIVA,55, ist eine Vorreiterin des Oekofeminismus und kaempft gegen Biopatente und  fuer den Erhalt der Biodiversitaet. Sie beraet die WHO sowie die UN und ist Mitglied im Klub of Rome © Zeitenspiegel / Brot für die Welt

Zukunft durch Vielfalt

Viele Kleinbauernfamilien kämpfen in Indien ums Überleben. Die Organisation Navdanya hilft ihnen durch die Bereitstellung von traditionellem Saatgut und Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft.


Partnerorganisation: NAVDANYA

"Bevor ich Mitglied bei Navdanya wurde, wuchsen in unserem kleinen Küchengarten nur zwei, drei Gemüsesorten", erzählt Gulabidevi Srimati. Nun gedeihen dort mehr als ein Dutzend Sorten Gemüse und Kräuter. "Wir haben gut zu essen, alles aus eigenem Anbau", sagt die Kleinbäuerin aus Gundiyat Gaon, einem Dorf mit 350 Familien in den Ausläufern des Himalaja.

Dass ihre Familie ausreichend zu essen hat, ist nicht selbstverständlich. Denn die indische Regierung fördert vor allem die industrielle Landwirtschaft - viele Kleinbauernfamilien kämpfen ums Überleben.

Unterstützung erhalten sie dabei von von Navdanya, einer langjährigen Partnerorganisation von Brot für die Welt. „Navdanya“ bedeutet so viel wie „neun Samen“, der Name steht symbolisch für die biologische und kulturelle Vielfalt unserer Erde. Die Kleinbauernfamilien bekommen von Navdanya nicht nur traditionelle Saatgutsorten zur Verfügung gestellt, sondern lernen auch, wie nachhaltiger, ökologischer Anbau funktioniert.

Schulden durch Hybridsaatgut

Gegründet wurde die Organisation Anfang der 1990er Jahre von Dr. Vandana Shiva, einer weltweiten anerkannten Wissenschaftlerin und Umweltaktivistin. Mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern kämpft sie gegen die vom indischen Staat geförderte und von multinationalen Konzernen wie Monsanto kontrollierte industrielle Landwirtschaft, die auf einem hohen Einsatz von chemischen Düngemitteln und Pestiziden sowie auf Monokulturen basiert. „Viele Bauernfamilien in Indien bauen nur noch eine einzige Pflanze an, zum Beispiel Baumwolle“, klagt Vandana Shiva. "Um sich das teure Hybridsaatgut sowie chemische Düngemittel und Pestizide leisten zu können, verschulden sie sich. Wenn dann eine Missernte kommt, können sie ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen – und haben zudem nichts zu essen, weil sie keine Nahrungspflanzen für den Eigenbedarf mehr anbauen.“

Hilfe für 1.000 Kleinbauernfamilien

Aktuell unterstützt Navdanya rund 1.000 Kleinbauernfamilien in 100 Dörfern in fünf indischen Bundesstaaten. Auf ihrer Versuchsfarm in Dehradun bildet die Organisation 100 Personen zu Saatgut-Bewahrerinnen und –bewahrern aus. Sie werden anschließend für die Verwaltung lokaler Saatgutbanken verantwortlich sein. So wie Gulabidevi Srimati. Weil sich ihre Familie fast komplett selbst versorgen kann, muss sie kaum noch Geld auf dem Markt ausgeben. Und da sie nachhaltigen Landbau betreibt, spart sie auch die Kosten für Saatgut, Pestizide und künstlichen Dünger.

Auch Vandana Shiva freut sich. „Inzwischen geben unsere Bäuerinnen sogar Kochkurse für Frauen in den Städten“, erzählt sie. "Darin zeigen sie ihnen, welch schmackhafte Gerichte sich aus den traditionellen Lebensmitteln herstellen lassen."

Projektstatus: laufend

Finanziert durch: Spenden

Spenden: Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten, dann wählen Sie bitte beim Spendenzweck "Ernährung sichern". Vielen Dank!

Kostenbeispiele
€30 = Saatgut-Paket für einen Küchengarten
€100 = Schulungen für 100 Personen zu nachhaltigem Landbau und Bewahrung von Saatgut
€150 = Eine Fuß-Wasserpumpe zum Bewässern eines Kleingartens

Jetzt Spenden

  • Indien: Eine Frau auf dem Weg zum Feld nahe Gundiyat Gaon, einem Dorf im Projektgebiet der Organisation Navdanya © Thomas Lohnes
  • Indien: Erntezeit in Gundiyat Gaon, einem Dorf im Rawain Tal an den Auslaeufern des Himalaya. Das Dorf liegt im Projektgebiet der Organisation Navdanya © Brot für die Welt
  • Indien: Der Saatgutbewahrer Mahadev Prasat Nautiyal (53) pfluegt sein Feld nahe Gundiyat Gaon, einem Dorf im Projektgebiet der Organisation Navdanya © Brot für die Welt
  • Indien: Joti Juoti (14) schneidet mit ihrer Grossmutter Srimati Gulabidevi (60) Gemuese auf der Veranda. © Brot für die Welt
  • Indien: Die Frauen um Gulabidevi (60;r.) bei der Ernte von Hirse nahe Gundiyat Gaon, einem Dorf im Projektgebiet der Organisation Navdanya. © Brot für die Welt
  • Indien: Gulabidevi (60) und ihre Tochter Saroj (45) in ihrem Hausgarten in Gundiyat Gaon, einem Dorf im Rawain Tal an den Auslaeufern des Himalaya. © Brot für die Welt
  • Indien: Mahadev Prasad Nautiyal (53) ist der Saatgutbewahrer in Gundiyat Gaon, einem Dorf im Projektgebiet der Organisation Navdanya © Brot für die Welt
  • Indien: Ernte und Saatgut in Gundiyat Gaon, einem Dorf im Rawain Tal an den Auslaeufern des Himalaya © Brot für die Welt
  • Indien: Dr. Vandana SHIVA,55, ist eine Vorreiterin des Oekofeminismus und kaempft gegen Biopatente und fuer den Erhalt der Biodiversitaet. Sie beraet die WHO sowie die UN und ist Mitglied im Klub of Rome © Zeitenspiegel / Brot für die Welt
  • Indien: Dr. Vandana SHIVA,55, ist eine Vorreiterin des Oekofeminismus und kaempft gegen Biopatente und  fuer den Erhalt der Biodiversitaet. Sie beraet die WHO sowie die UN und ist Mitglied im Klub of Rome © Zeitenspiegel / Brot für die Welt

Ihre AnsprechpartnerInnen


Frau Magª
Doris ROSENMAYR
Spendeninformation
Tel.:
+43 (0) 1/402 67 54-1109

Frau Magª
Dagmar LASSMANN
Projektinformation
Tel.:
+43 (0) 1/ 402 67 54-3001