Unser tägliches Brot ist:
Drei Farben für ein besseres Leben

Ruanda: Christine Mukakamali und ihr Mann Jean Bosco in ihrem kleinen Garten © Karin Desmarowitz
Ruanda: Christine Mukakamali bei der Arbeit in ihrem kleinen Garten © Karin Desmarowitz
Ruanda: Christine Mukakamali beim Anlegen eines Beetes in ihrem kleinen Garten © Karin Desmarowitz
Ruanda: Christine Mukakamali bei der Arbeit in ihrem kleinen Garten © Karin Desmarowitz
Ruanda: Die Farben der verschiedenen Gemüse- und Obstsorten stehen für eine ausgewogene und nahrhafte Ernährung © Karin Desmarowitz
Ruanda: Die Farben der verschiedenen Gemüse- und Obstsorten stehen für eine ausgewogene und nahrhafte Ernährung © Karin Desmarowitz
Ruanda: Die Organisation CSC schult Bäuerinnen und Bauern regelmäßig in Ernährungsfragen, organischem Anbau, Hygiene und Gesundheit © Karin Desmarowitz
Ruanda: Die Organisation CSC schult Bäuerinnen und Bauern regelmäßig in Ernährungsfragen, organischem Anbau, Hygiene und Gesundheit © Karin Desmarowitz
Ruanda: Die Organisation CSC schult Bäuerinnen und Bauern regelmäßig in Ernährungsfragen, organischem Anbau, Hygiene und Gesundheit © Karin Desmarowitz
Ruanda: Die Organisation CSC schult Bäuerinnen und Bauern regelmäßig in Ernährungsfragen, organischem Anbau, Hygiene und Gesundheit © Karin Desmarowitz
Ruanda: Die Organisation CSC schult Bäuerinnen und Bauern regelmäßig in Ernährungsfragen, organischem Anbau, Hygiene und Gesundheit © Karin Desmarowitz
Ruanda: Die Organisation CSC schult Bäuerinnen und Bauern regelmäßig in Ernährungsfragen, organischem Anbau, Hygiene und Gesundheit © Karin Desmarowitz

Drei Farben für ein besseres Leben

Fast jedes zweite Kind in Ruanda leidet an Mangelernährung. Brot für die Welt hilft armen Familien in der Region Muhanga, sich gesünder und ausgewogener zu ernähren.


Partnerorganisation: UGAMA CSC

Es sind die Farben, die Christine Mukakamalis Leben und das ihrer sieben Kinder und ihres Mannes Jean Bosco verändert haben. Das Gelb, Rot und Grün in ihrem Garten und ihrer Küche. Wie wichtig die Farben auf ihrem Teller sind, weiß Christine erst seit ein paar Jahren. Mit ihrer Familie lebt sie am Rande der Distrikthauptstadt Muhanga im Südwesten Ruandas. 2007 ist sie der dortigen Mais-Kooperative beigetreten. Als Mitglied nimmt die 50-Jährige regelmäßig an Schulungen von UGAMA CSC  (Centre des Services aux Coopératives) teil, einer Partnerorganisation von Brot für die Welt. UGAMA CSC schult die Bäuerinnen und Bauern regelmäßig in Ernährungsfragen, organischem Anbau, Hygiene und Gesundheit.

„In den Kursen von UGAMA CSC habe ich gelernt, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist“, sagt Christine.  Sie hat hinter dem Haus einen Garten angelegt, baut Obst und Gemüse an, reichert den Boden mit Kompost und Dünger an und schützt die Pflanzen vor Schädlingen. Die Bohnen liefern Proteine und Kalium, die Paprika Vitamine, der Spinat Eisen.

Vielen Menschen in Ruanda, ist die Wichtigkeit einer nahrhaften und ausgewogenen Ernährung nicht bewusst. Sie ernähren sich fast nur von Süßkartoffeln und Maniok, Wurzelknollen mit viel Stärke und wenig Proteinen. Durch das Fehlen von Vitaminen, Eiweiß, Eisen, Zink, Jod und anderen Nährstoffen,  bleiben Babys in ihrer Entwicklung zurück. Jugendliche haben oft Konzentrationsprobleme, was sich negativ auf schulische Leistungen oder ihre Arbeit auswirkt.

Die Ursachen für die Mangelernährung liegen an der Armut und der Überbevölkerung in Ruanda. Seit 1960 hat sich die Einwohnerzahl auf zwölf Millionen Menschen verdoppelt. Den wenigsten gehört ein eigenes Stück Land. Im Schnitt verfügt eine Familie nur über 0,3 Hektar Land. Hinzu kommt, dass durch den Bürgerkrieg und die Flüchtlingsströme viel Wissen über landwirtschaftlichen Anbau verloren ging und Nutzpflanzen verkümmerten. Waren früher noch viele Familien Selbstversorger, so müssen sie heute Obst und Gemüse teuer auf dem Markt kaufen. Das können sich nur wenige leisten.

Dank UGAMA CSC bauen Familien wie Christine Mukakamali und ihr Mann Jean Bosco so viel Obst und Gemüse an, dass sie ihren eigenen Bedarf an Nährstoffen decken und sogar Überschüsse produzieren. Die verkaufen sie auf dem Markt, um die Schulgebühren der Kinder zu finanzieren und ihren kleinen Familienbetrieb zu erweitern. Christine und Jean Bosco haben sich zwei Kühe gekauft. Seitdem die beiden Tiere im Bretterverschlag des Innenhofs leben, bekommt jedes Familienmitglied zum Abendessen zusätzlich einen Becher Milch.

Projektstatus: laufend

Finanziert durch: Spenden

Spenden: Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten, dann wählen Sie bitte beim Spendenzweck "Ernährung sichern". Vielen Dank!

Kostenbeispiele
€13 = 1 Scheibtruhe
€10 = 10 Avocado- oder Papaya-Setzlinge

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  • Ruanda: Die Farben der verschiedenen Gemüse- und Obstsorten stehen für eine ausgewogene und nahrhafte Ernährung © Karin Desmarowitz
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  • Ruanda: Die Organisation CSC schult Bäuerinnen und Bauern regelmäßig in Ernährungsfragen, organischem Anbau, Hygiene und Gesundheit © Karin Desmarowitz
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Mangelernährung hat negative Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Ihre AnsprechpartnerInnen


Frau Magª
Doris ROSENMAYR
Spendeninformation
Tel.:
+43 (0) 1/402 67 54-1109

Frau MMagª
Aleksandra KOLODZIEJCZYK
Projektinformation
Tel.:
+43 (0) 1/ 402 67 54-3103