Unser tägliches Brot ist:
Werkstatt der Hoffnung

Bolivien: Der Name des Projektes (Escuela Taller de Integracion) bedeutet Schule und Werkstatt für Integration © Andreas Kerschbaumer
Bolivien: Bei ETI erhalten Frauen die Möglichkeit, eine Schneiderausbildung zu absolvieren © Andreas Kerschbaumer
Bolivien: Menschen mit Behinderungen können Fertigkeiten wie Nähen erlernen © Andreas Kerschbaumer
Bolivien: Das Projekt verfügt über eine Nähwerkstatt © Andreas Kerschbaumer
Bolivien: Kinder von Alleinerzieherinnen werden im betriebseigenen Kindergarten betreut, während die Frauen in der Werkstätte lernen © Andreas Kerschbaumer
Bolivien: In der integrativen Schule von ETI werden Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam unterrichtet © Andreas Kerschbaumer
Bolivien: Kinder erhalten bei ETI physiotherapeutische Betreuung © Andreas Kerschbaumer
Bolivien: In der integrativen Schule von ETI werden Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam unterrichtet © Andreas Kerschbaumer

Werkstatt der Hoffnung

In der Werkstatt E.T.I erhalten indigene alleinerziehende Mütter und Menschen mit Behinderungen eine Schneiderausbildung und damit die Chance auf ein selbstständiges Leben in Würde.


Partnerorganisation: Escuela Taller de Integracion (ETI), Bolivien

„Ich will meine eigene Nähwerkstatt eröffnen“, plant Victoria Ugarte Zelaya. Heute ist dies eine realistische Option – vor vier Jahren, als sie mittellos und ohne Unterstützungsmöglichkeiten zu ETI kam, wäre das noch undenkbar gewesen. Victoria hat im Alter von sechs Jahren ihre Eltern verloren. Nachdem sie von ihrem Nachbarn vergewaltigt und geschwängert worden war, vertrieben ihre Brüder sie von zu Hause. Dann kam ihr Sohn Carlos blind zur Welt. Als Victoria mit ihm zu ETI kam, war Carlos fünf Jahre alt, mangelernährt und hatte Schwierigkeiten zu sprechen und zu gehen. Bei ETI erhielten die beiden eine Wohnmöglichkeit. Victoria wurde als Stipendiatin für die Schneiderausbildung ausgewählt und Carlos bekam medizinische und physiotherapeutische Betreuung. Er lernte zu sprechen und mit dem Blindenstock zu gehen und besucht heute die integrative Schule von ETI. Victoria hat neben dem Schneidern auch gelernt zu lesen und zu schreiben. Die beiden leben jetzt in einer kleinen Wohnung.

ETI schafft Perspektiven – die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben

Der Name ETI bedeutet „Schule und Werkstatt für Integration“. Der Standort der vollständig ausgerüsteten Nähwerkstatt ist am Stadtrand von Sucre, der konstitutionellen Hauptstadt Boliviens. Hier können 25 alleinerziehende Frauen (mit oder ohne Behinderungen) an einer Ausbildung zur Näherin und Schneiderin teilnehmen. Während der dreijährigen Lehrzeit erhalten die Frauen ein Selbsterhalterinnen-Stipendium, Verpflegung, medizinische Versorgung und Physiotherapie. Ihre Kinder (mit oder ohne Behinderungen) werden im projekteigenen Kindergarten betreut oder besuchen die integrative Schule. Sie bekommen je nach Bedarf ärztliche Betreuung, Physiotherapie und Rehabilitation. Das Projekt schafft Perspektiven: Nach dem Abschluss der Berufsausbildung können die Frauen ein eigenes Einkommen erwirtschaften und so ihre Familie selbst erhalten.

ETI setzt sich auch auf gesellschaftlich-politischer Ebene für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein und führt Workshops durch, um über die Rechte aufzuklären und zu sensibilisieren.

In Bolivien, das zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas zählt, leben nach Schätzungen der UNO mehr als die Hälfte der 10 Mio. EinwohnerInnen in Armut. Meist sind die von Armut betroffenen Indigene, häufig Frauen, die auf dem Land und in den Armensiedlungen der Städte leben. Noch schwieriger ist die Situation für jene mit Behinderungen. Sie erhalten kaum Zugang zu Ausbildung, Arbeit und medizinischer Betreuung. Die Anzahl der Menschen mit Behinderungen wird in Bolivien auf 1 Mio. geschätzt. Die Zahl wächst ständig, begründet unter anderem durch Unterernährung und fehlende finanzielle Mittel, um einen Arzt aufzusuchen. In den letzten Jahren gab es zwar viele positive Entwicklungen, die auch gesetzlich verankert wurden, aber der Weg vom Gesetz zur Umsetzung ist weit.

Projektstatus: laufend

Download:

Spenden: Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten, dann wählen Sie bitte beim Spendenzweck "Frauen fördern". Vielen Dank!

Kostenbeispiele
€15 = Beitrag zu Physiotherapie
€40 = Stipenduim für einen Monat
€60 = Ausbildungsplatz inklusive Materialien für einen Monat

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Finanziert durch: Spenden

  • Bolivien: Der Name des Projektes (Escuela Taller de Integracion) bedeutet Schule und Werkstatt für Integration © Andreas Kerschbaumer
  • Bolivien: Bei ETI erhalten Frauen die Möglichkeit, eine Schneiderausbildung zu absolvieren © Andreas Kerschbaumer
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  • Bolivien: Kinder erhalten bei ETI physiotherapeutische Betreuung © Andreas Kerschbaumer
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„Die beiden Zielgruppen des Projektes sind alleinerziehende indigene Mütter sowie Menschen mit Behinderung.“

Ihre AnsprechpartnerInnen


Frau Magª
Doris ROSENMAYR
Spendeninformation
Tel.:
+43 (0) 1/402 67 54-1109

Frau MMagª
Aleksandra KOLODZIEJCZYK
Projektinformation
Tel.:
+43 (0) 1/ 402 67 54-3103

Fallgeschichte: L... (PDF) 173,65 kB
Fallgeschichte: E... (PDF) 177,81 kB

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