Palästina

Psychische Gesundheitsversorgung verbessern

Im Westjordanland haben erlebte Traumata und Gewalt zu einer großen Zahl von psycho-sozialen Erkrankungen geführt. Unsere lokale Partnerorganisation GTC arbeitet daran, Menschen mit psychischen Erkrankungen bestmöglich zu unterstützen.

Psychische Belastungen

Viele Menschen sind im Westjordanland von psychischen Erkrankungen betroffen. Dass es meist Frauen und Mädchen sind, hängt mit patriachalen Gesellschaftsstrukturen zusammen. Die große Gruppe psychisch Erkrankter steht einer viel zu geringen Anzahl gut ausgebildeter Psycholog:innen gegenüber.

Tabus behindern psycho-soziale Hilfen

Auch hindern kulturelle, soziale und religiöse Tabus Menschen daran, psycho-soziale Hilfen in Anspruch zu nehmen. Es braucht Sensibilisierungsarbeit, Kampagnen und mehr gut ausgebildetes Personal. Unsere Partnerorganisation GTC hat ein umfassendes Schulungsprogramm entwickelt, von dem verscchiedenste Zielgruppen profitieren.

Workshops in Gemeinschaftszentren

Die Workshops in den Gemeinschaftszentren erreichen ganze Familien. So wird eine positive Familiendynamik gefördert und das Bewusstsein aller Familienmitglieder geschärt. Vulnerable Familien werden über die psychologischen Auswirkungen von Gewalterfahrungen informiert und werden darin geschult, Anzeichen von Stress und Traumata zu erkennen. Sie erlernen positive Bewältigungsstrategien und Methoden der Selbstfürsorge.

Material zum Mitnehmen

Gefördert von

Die ADA fördert dieses Projekt im Rahmen von International Partnerships Austria.