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Schokospieße für den guten Zweck

Schülerinnen sammeln Spenden für Brot für die Welt: Mit viel Kreativität engagieren sich vier Jugendliche aus Bad Goisern für das Projekt "Hope for Future" - und bringen ihre Spende sogar persönlich nach Wien.

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Mit selbstgemachten Schokospießen, Brownies, Cookies, Smoothies und anderen Köstlichkeiten haben vier Schülerinnen der 4a der Welterbe Mittelschule Bad Goisern gezeigt, wie man mit einer guten Idee und Einsatz gemeinsam etwas bewegen kann: Für das Projekt „Hope for Future“ von Brot für die Welt sammelten die Jugendlichen insgesamt 215 Euro an Spenden.

Vier Freundinnen und ganz viele Schokospieße

Die Idee entstand im Rahmen eines Schulprojekts. Die vier Freundinnen (Leonie, Alina, Nele und Clara) wollten bewusst ein internationales Projekt unterstützen. „Es ist wichtig, dass man nicht nur schaut, dass es einem selbst gut geht, sondern auch auf andere Menschen schaut“, erzählt die 14-jährige Nele Leitner. Besonders beliebt bei den Mitschüler:innen waren die selbstgemachten Schokospieße – davon gingen über hundert Stück über den Verkaufstisch. „Das hat allen richtigen Spaß gemacht“, sagt die 15-jährige Clara Riedl. „Und wir fanden es schön, dass wir Menschen in anderen Ländern helfen können.“

Ein Spendenglas reist von Bad Goisern nach Wien

Dass die Spende schließlich sogar persönlich nach Wien gebracht wurde, war ursprünglich eher eine spontane Idee. Gemeinsam mit einer Tante und einer Oma machten sich Nele und Clara schließlich tatsächlich auf den rund vierstündigen Weg in die Bundeshauptstadt. Dort übergaben sie das Spendenglas an Simone Peter, Bereichsleiterin von Brot für die Welt Österreich. „Es ist etwas ganz Besonderes, wenn sich junge Menschen mit so viel Herz und Eigeninitiative engagieren“, sagt Simone Peter. „Die Schülerinnen haben nicht nur Spenden gesammelt, sondern auch gezeigt, dass man mit einer kleinen Idee oft viel anstoßen und zum Guten verändern kann!“

Die Schülerinnen hoffen nun, auch andere junge Menschen zu inspirieren, selbst aktiv zu werden: Mit Kreativität, Zusammenhalt und ein bisschen Mut könne man oft mehr erreichen, als man zuerst glaubt.