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Vier gewinnt

Rumänien: Im Second-Hand-Laden werden die Kleidungsstücke kontrolliert und nach Qualität sortiert © Joanna Kinberger
Rumänien: Im Second-Hand-Laden werden die Kleidungsstücke kontrolliert und nach Qualität sortiert © Joanna Kinberger
Rumänien: Im Second-Hand-Laden werden die Kleidungsstücke kontrolliert und nach Qualität sortiert © Joanna Kinberger
Rumänien: Die Gärtnereigruppe beim Rasen mähen © Joanna Kinberger
Rumänien: Die Gärtnereigruppe beim Rasen mähen © Joanna Kinberger
Rumänien: Die Gärtnereigruppe bei der Gartenpflege © Joanna Kinberger

Vier gewinnt

Mit vier Sozialunternehmen sollen in Siebenbürgen Arbeitsplätze für 25 Menschen mit intellektueller Behinderung geschaffen werden.


Partnerorganisation: Fundatia Crestina Diakonie Sfantu Gheorghe / HEKS (Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz)

In Rumänien leben Menschen mit Behinderungen oft noch immer am Rand der Gesellschaft. Staatliche Unterstützung gibt es nur sehr selten. Geplante Maßnahmen zur Förderung von Menschen mit Behinderungen werden wegen der Sparpolitik der rumänischen Regierung nicht umgesetzt. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie passende Jobs sind kaum vorhanden. Nur vier Prozent der Erwachsenen mit Behinderungen gehen einer geregelten und bezahlten Arbeit nach. Für Menschen mit intellektuellen Behinderungen ist es noch schwieriger eine Anstellung zu finden. Oft bezahlen Arbeitgeber lieber die gesetzlich vorgegebene Strafzahlung anstatt Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen.

Die Brot für die Welt-Partnerorganisation Fundatia Crestina Diakonie Sfantu Gheorghe arbeitet seit zehn Jahren daran, die Lebenssituation von Menschen mit intellektuellen Behinderungen zu verbessern. Mit einem Tageszentrum, Therapie-, Berufs- und Beschäftigungsangeboten sowie neu geschaffenen Arbeitsplätzen in verschiedenen handwerklichen Betrieben werden inzwischen 45 Personen unterstützt.   

In Zusammenarbeit mit anderen Projektpartnern - Diakonia Oradea, Diakonie Reghin und Diakonia Brasov - wird nun das Angebot erweitert. Vier kleine einkommensschaffende Sozialunternehmen sind in der Region Siebenbürgen gegründet worden. Dadurch sollen in den kommenden Jahren 25 neue Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderungen geschaffen werden.

Die Sozialunternehmen:

Diakonia Brasov eröffnet eine Wäscherei, die sich vor allem an einkommensschwache Familien und ältere Menschen richtet, die sich keine eigene Waschmaschine leisten können. Zusätzlich sollen noch Tourismusbetriebe, Restaurants, Hotels und Geschäftsreisende angesprochen werden.

Diakonia Oradea baut eine geschützte Werkstatt auf, in der verschiedene handwerkliche Produkte hergestellt werden sollen. Dazu zählen Sitzsäcke, Kissen (für Stühle, Betten, Pölster, Reisekissen, etc.), Kostüme, Kleidung, Bettwäsche, Tischdecken, Taschen, u.v.m. Die Produkte werden bunt, modern und farbenfroh gestaltet und sollen besonders Jugendliche, sowie Familien mit Kindern ansprechen.

Diakonia Reghin betreibt einen Second-Hand-Laden. Dort wird gebrauchte Kleidung aus dem Ausland von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sortiert und nach Qualitätsgrad abgepackt. Die verpackten Waren werden dann an den Einzelhandel weiterverkauft.

Diakonia Sfântu Gheorghe hat bereits ein Gartengestaltungsunternehmen gestartet. Die kleine Gärtnereigruppe übernimmt für Kundinnen und Kunden verschiedene Tätigkeiten wie Rasen mähen, Hecken schneiden, Wege reinigen oder Unkraut entfernen.  Bei Bedarf werden auch größere Gestaltungsprojekte übernommen wie z.B. das Anlegen von Terrassen oder das Pflanzen von Bäumen und Sträuchern.

Projektstatus: laufend

Finanziert durch: Spenden

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  • Rumänien: Die Gärtnereigruppe beim Rasen mähen © Joanna Kinberger
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Ihre AnsprechpartnerInnen


Frau Magª
Doris ROSENMAYR
Spendeninformation
Tel.:
+43 (0) 1/402 67 54-1109

Frau
Joanna KINBERGER
Projektinformation
Tel.:
+43 (0) 1/ 402 67 54-3003